Unser Angebot für die Unterstützung bei Ihrer Vorbereitung
auf die neu ausgerichtete Krankenhausplanung NRW

 

Roeder & Partner, Berater im Gesundheitswesen, www.roederpartner.de

Im Rahmen der Neuausrichtung und Umsetzung der neuen NRW-Krankenhausplanung (Krankenhausplan 2021) sollen nach Ankündigung des NRW-Gesundheitsministers Anfang 2022 alle NRW-Krankenhäuser ihre Versorgungsaufträge neu beantragen. Die Versorgungsaufträge werden zukünftig nicht mehr über Fachabteilungen vergeben, sondern über die neuen im Krankenhausplan 2021 beschriebenen Leistungsbereiche und Leistungs­gruppen (LG). Die Bewerbung um den Versorgungsauftrag und die Zuteilung der Versorgungsaufträge nach LG erfolgt standortbezogen.

Analysen zur Vorbereitung auf das Planungsverfahren: Es ist notwendig, sich mit den richtigen Fallmengen um den Versorgungsauftrag zu bewerben, da der Krankenhausplan konkrete Fallmengen mit Schwankungsbreiten vorsieht.  Zur Ermittlung der hierarchisierten Fallmengen sind komplexe Analysen notwendig, da zunächst die Leistungsgruppen für den Standort mit den Fallzahlen ermittelt werden sollten, danach die Erfüllung der Mindestvoraussetzungen und Auswahlkriterien je Leistungsgruppe zu prüfen ist. Zusätzlich sollte das wettbewerblich Umfeld - bezogen auf die eigenen Leistungsgruppen - betrachtet werden. 

Jeder LG ist eine Planungs­ebene – Kreis, Versorgungsgebiet, Regierungs­bezirk oder Landesteil –  zugewiesen. Das Planungsverfahren lässt unter Berück­sichtigung der Leistungsangebotsstrukturen insgesamt eine hohe Komplexität in den jeweiligen Planungs­ebenen erwarten. Es ist keinesfalls sicher, dass jeder Krankenhausstandort auch alle beantragten Leistungsgruppen mit der historischen Fallmenge im Fest­stellungs­bescheid zugewiesen bekommt. Bei mehreren Bewerbern um die Versorgung auf einer Planungsebene kann es zu behördlichen Auswahlent­scheidungen und quantitativen Umverteilungen von Leistungen kommen.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) hat in seiner Information zum neuen Krankenhausplan mitgeteilt, dass es plant, die regionalen Planungs­verfahren in 2022 zu beginnen. Daher sollten sich alle Krankenhäuser in NRW zeitnah intensiv mit den Rahmenbedingungen ausein­andersetzen und sich optimal auf die zu erwartenden Planungsverfahren vorbereiten. Dazu ist es wichtig, das eigene Leistungsspektrum in der neuen Planungs­systematik zu kennen und auch die Fallzahlentwicklungen in dieser Systematik für die Jahre 2019-2021.

Die Entwicklung eigener Tools zur Analyse der notwendigen Daten ist grundsätzlich möglich, jedoch sehr aufwendig (Leistungsgruppensystematik, Fallzahlberech­nungen gemäß Krankenhausplan, Prüfung der Mindestvoraussetzungen und Auswahlkriterien etc.). Wir bieten Ihnen daher an, Sie durch die notwendigen Analysen zu unterstützen und Ihnen im Ergebnis Daten bereitzustellen, die Sie mit den Ihnen gut bekannten Werkzeugen (z.B. MS-EXCEL) weiterbearbeiten können.

 

Folgende Auswertungen zur Vorbereitung der NRW-Krankenhausplanung bieten wir Ihnen in drei aufeinander aufbauenden Stufen an. Sie können auf unserem nachfolgenden Angebot auswählen, wie viele der aufeinander aufbauenden Stufen Sie benötigen.

 


 

Stufe I – Ermittlung der für Ihr Leistungsspektrum relevanten Leistungsgruppen mit den Fallzahlen 2019-2021

 

Auf Basis Ihrer Daten ermitteln wir die NRW-Leistungsgruppen sowie die Fallzahlen in verschiedenen Varianten. Eine wesentliche Variante ist die hierarchisierte Fallzahl gemäß der Logik des Krankenhauplans (siehe Kapitel 6.3.3. im Krankenhausplan). Zusätzlich ermitteln wir die Fallzahl pro Leistungsgruppe für den leistungserbringenden Standort sowie die Fallzahl pro Leistungsgruppe für den entlassenden Standort (Ansatz der NRW-Krankenhausplanung). Die Aufteilung auf leistungserbringende und entlassende Standorte ist relevant, wenn ein Krankenhaus unter einer IK-Nummer mehrere Standorte betreibt.

 

Wir benötigen für die Auswertung von Ihnen ausgewählte Dateien des Datensatzes nach § 21 KHEntgG aus den Jahren 2019, 2020 und 2021 für die Standorte, die Sie analysieren lassen möchten. Sie erhalten von uns eine Übersicht für alle Ihre Standorte zusammen, die die Leistungserbringung in Ihrem Umfeld („Wettbewerber“) in Bezug auf jede der 60 somatischen Leistungsgruppen räumlich und quantitativ darstellt. Die Berechnungen auf Basis Daten nach § 21 KHEntgG erfolgen für die drei gelieferten Datenjahre, damit Sie die Fallzahlentwicklungen pro Leistungsgruppe im Verlauf bewerten können, wobei jedoch bei der Interpretation der Daten der Einfluss der Pandemie berücksichtigt werden muss. Zusätzlich erhalten Sie noch eine Leistungsgruppen-bezogene Übersicht der Fallzahlentwicklung über die Datenjahre hinweg.

 

Die Methoden der Fallzahlermittlung in der neuen Krankenhausplanung sind komplex. Die Fallzahlenermittlung für die Bedarfsplanung auf der Landesebene NRW beziehungsweise auch auf den Planungsebenen für die Leistungsgruppen erfolgt hierarchisiert und streng nach entlassenem Standort, auch wenn die Leistung dort nicht erbracht wurde. Nach derzeitiger Lesart der Vorgaben des MAGS NRW soll der Bedarf durch die zur Versorgung zuzulassenden Leistungsanbieter gedeckt werden, so dass wir die gleiche Systematik wie für die Fallzahlermittlung bei der Bedarfsberechnung anwenden. Für die eigene strategische Planung ist diese Systematik jedoch nur bedingt hilfreich.

 

Zusätzlich berechnen wir Ihnen deshalb noch die Fallzahlen nach erbachten Leistungen (Mehrfachzählung bei Mehrfachleistung) und versuchen die Leistungen der Leistungs­gruppen dem konkreten leistungserbringendem Standort zuzuordnen, wenn ihr Krankenhaus mehrere Standorte unter einer IK-Nummer betreibt. Sie verfügen im Ergebnis über die für die Vorbe­reitung auf die regionalen Planungsverfahren notwendigen Informationen nach heutigem Kenntnisstand.

 

Die Fallzahlen werden für die allgemeinen und spezifischen Leistungsgruppen entsprechend der Logik in der NRW-Krankenhausplanung von uns berechnet.

 

Zu den berechneten Leistungsgruppen stellen wir Ihnen auch die Wettbewerbshäuser auf der jeweiligen Planungsebene sowie im Umfeld (150 km Radius) dar. Die Leistungsdaten der Wettbewerbskrankenhäuser ermitteln wir näherungsweise aus den Angaben der Standorte aus dem Qualitätsbericht 2019 (neuester Qualitätsbericht). Da bislang nur die Daten der Qualitätsberichte aus 2019 vorliegen, können nur diese zum Vergleich mit den Wettbewerbern genutzt werden. Eine exakte Ermittlung der Fallzahl pro Leistungsgruppe ist methodisch auf dieser Datenbasis leider unmöglich. Allerdings erhalten Sie Daten, die Ihnen zeigen, welche Wettbewerbskrankenhäuser Überschneidungen mit Ihrem eigenen Leistungsgruppenprofil haben und eine gewisse Form von quantitativer Abschätzung erlauben. Aus diesen Daten können Sie abschätzen, ob Auswahlentscheidungen für die Leistungsgruppen wahrscheinlich sind und welche Position Ihre Standorte im Umfeld einnehmen. 

 

 

Zur richtigen Interpretation der Daten erhalten Sie eine ausführliche Leseanleitung.

 

Des Weiteren erhalten Sie von uns für jedes Datenjahr eine Datei, die die Leistungsgruppen zu Ihren einzelnen Fallnummern aus dem Datensatz nach § 21 KHEntgG ausweist. Mit dieser Datei (csv-Format) können Sie krankenhausindividuelle Auswertungen (z.B. Analysen zum DRG-Portfolio, Casemix-Berechnungen, Verweildaueranalysen und Analysen zu Bettenbedarf, Einweiserstatistiken, u.v.m.) in Bezug zur Leistungsgruppensystematik der Krankenhausplanung NRW erstellen. 

 

 

 

Stufe II –   Prüfung der Erfüllung der Mindestvoraussetzungen und Auswahlkriterien für jede relevante Leistungsgruppe Ihrer Krankenhaus­standorte

 

Zusätzlich können wir für jede der Leistungsgruppen die Erfüllung der Mindestvoraus­setzungen sowie der Auswahlkriterien an Ihren Standorten analysieren und Ihnen übersichtlich und im Detail nachvollziehbar spiegeln. Hierzu benötigen wir von Ihnen pro Standort eine ausgefüllte Excel-Tabelle mit den relevanten qualitativen Vorgaben, die in der Krankenhausplanung NRW genutzt werden und die am Standort vorgehalten werden. Durch die Fokussierung auf die relevanten Merkmale und die einmalige Abfrage (nicht für jeder Leistungsgruppe einzeln!) über kurze Tabellen entsteht nur ein geringer Aufwand für Sie. Die Zuordnung zu den jeweilig betroffen Leistungsgruppen erfolgt im von uns entwickelten Verfahren durch uns.

 

Mit diesen Daten verproben wir dann Ihre für den jeweiligen Standort relevanten Leistungsgruppen mit dem Wettbewerb und spiegeln Ihnen das Ergebnis in Form von Excel-Tabellen, die wir Ihnen für die weitere hausinterne Bearbeitung zur Verfügung stellen. 

 

Auch für die Auswahlkriterien stellen wir Ihnen für jede Leistungsgruppe den Erfüllungsgrad differenziert dar. Sollte es zu Auswahlentscheidungen kommen oder diese wahrscheinlich werden, verfügen Sie dann über die notwendigen Informationen, welche Auswahlkriterien Ihr Standort bereits erfüllt, bzw. welche Investitionen oder Umstrukturierungen ggf. nötig wären, um sich bei Auswahlentscheidungen besser positionieren zu können.  

  

Im Ergebnis verfügen Sie damit über alle Informationen für Ihre weitere strategische Vorbereitung auf die regionalen Planungsverfahren. Eventuell erwägen Sie auch strategische Umstrukturierungen zwischen Ihren Standorten vorzunehmen, falls Sie mehrere Standorte unter einer Trägerschaft betreiben.

 

Zur richtigen Interpretation der Daten erhalten Sie eine ausführliche Leseanleitung.

 

Stufe III – Darstellung der für Ihre Krankenhausstandorte relevanten Leistungsgruppen im Kontext zu den Wettbewerbskrankenhäuser auf den jeweiligen Planungsebenen bzw. im Umkreis von 150 km.

 

Zu den Analysen können wir Ihnen pro Leistungsgruppe eine Karte (Geokartograhie) erstellen (siehe nachfolgendes Beispiel). 

Auf der Karte sind Ihre Standorte in der jeweiligen Planungsebene (schwarz umrandet) gesondert markiert (in dem o. a. allgemeinen Beispiel nicht) sowie die Wettbewerbsstandorte, die die gleiche Leistungsgruppe ebenfalls erbringen.

 

Angegeben werden für Ihre Standorte die aus den Daten nach § 21 KHEntgG ausgewerteten Fallzahlen und für die anderen Standorte die Fallzahlen, die aus den Qualitätsberichten ermittelt wurden. Diese Karten erhalten Sie in Form einer PowerPoint-Datei. Somit haben Sie sofort einen Überblick über die jeweilige Planungsebene und die weiteren Krankenhäuser, die auf der Planungsebene für die betrachtete Leistungsgruppe relevant sind. Mit Hilfe der Karte können Sie abschätzen, welche Standorte bei Auswahlentscheidungen möglicherweise aufgrund ihrer geographischen Lage einen Vor- oder Nachteil besitzen (Nähe zu Wettbewerbern mit redundanten Strukturen, Fahrzeiten für Patientinnen und Patienten bei Wegfall eines Versorgungsangebots). Die Darstellung erlaubt auch den Blick über die Grenzen der Planungsebene und sogar über die Grenzen des Bundeslandes in benachbarte Regionen anderer Bundesländer hinaus, wenn Ihre Planungsebene an ein anderes Bundesland grenzt.

 

 

 

Weitere Leistungen

 

Darüber hinaus bieten wir Ihnen Beratungsleistungen an, falls Sie konkrete Unterstützung bei Ihrer Vorbereitung auf das Planungsverfahren benötigen.n.  

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